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Georg V. und Marie von Hannoverum 1860Ernst von BandelAnsbach 1800 - 1876 Neudegg Paar Reliefportraits in Eisenkunstguss Durchmesser 30 cm , ca. 50 cm mit Rahmen. Originalrahmung, schwarz poliert. 2.800 Euro nach der Ausführung in Marmor, ausgestellt auf der 26. Kunstausstellung in Hannover im Jahre 1858. Literatur: Biografie: Ernst von Bandel war ein deutscher Architekt und Bildhauer, der insbesondere durch das monumentale Hermannsdenkmal bei Detmold bekannt ist. Mit 14 Jahren erhielt Bandel 1814 an der Nürnberger Kunstschule Zeichenunterricht durch den Kupferstecher Albert Christoph Reindel. Nach dem Tod seines Vaters 1818 musste Bandel aus finanziellen Gründen der Kunst beinahe entsagen, doch der bayerische König Maximilian I. setzte Bandel ein großzügiges Stipendium aus. 1820 lehnte Bandel eine Anstellung als Assistent beim Architekten Leo von Klenze ab, da er dessen Vorliebe für die Gotik ablehnte. In diesem Jahr ging Bandel an die Kunstakademie. Die Bildhauerei studierte Bandel bei Johann Nepomuk von Haller. Durch die finanzielle Unterstützung des bayerischen Königs Maximilian II. konnte sich Bandel zwischen 1825 und 1827 in Italien aufhalten. Bei einem längeren Aufenthalt in Rom lernte er den Bildhauer Bertel Thorvaldsen kennen. Die Bildhauer Ludwig Schwanthaler und Heinrich Max Imhof gehörten zu seinen Bekannten. Nach kurzer Zeit schloss sich Bandel den Künstlerkollegen Joseph Anton Koch, Johann Christian Reinhart und Franz und Johannes Riepenhausen an. 1827 kehrte Bandel nach Deutschland zurück und ließ sich wieder in München nieder. Von 1827 bis 1834 war Bandel unter der Leitung des Bildhauers Christian Daniel Rauch an der Glyptothek in München beschäftigt. Da sich Bandel vom bayerischen König Ludwig I. unverstanden fühlte, ging er 1834 nach Berlin und schloss sich dem Kreis um Christian Daniel Rauch und Johann Gottfried Schadow an. In dieser Zeit entstanden die ersten Skizzen eines deutschen National-Denkmals. In den Jahren 1837 bis 1846 lebte und wirkte Bandel in Detmold, er betrieb hier den Bau des Hermannsdenkmals zur Erinnerung an den Cheruskerfürsten Arminius. Nach anfänglicher Euphorie erlahmte das Interesse der Öffentlichkeit für dieses Projekt, so dass Spenden für den Bau des Denkmals nur mühsam flossen. Bandel investierte sein gesamtes Vermögen in den Bau, ohne das Denkmal jedoch fertigstellen zu können. 1846 überwarf sich Bandel zudem mit dem Detmolder Hermannsverein. Er ging verbittert und verarmt zurück nach Berlin, begann dort aber erneut, Spendengelder zu sammeln. Nach Ende des deutsch-französischen Krieges stieß Bandels Vorhaben wieder auf große Begeisterung von Regierung und Volk. Am 16. August 1875 wurde das Hermannsdenkmal in Anwesenheit des deutschen Kaisers Wilhelm I., der auch die fehlende Summe zur Fertigstellung bereitgestellt hatte, feierlich eingeweiht. English Summary: George V and Mary of Hanover, ca. 1860, pair of iron cast relief portraits, by famous german sculptor Ernst von Bandel. after the execution in marble, issued on the 26th Art exhibition in Hanover in 1858. | |
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