1868
Sonnenuntergang an den Ufern der Maas
1868

Auguste Anastasi

1820 - Paris - 1889

Öl auf Leinwand, 78 x 129 cm, signiert unten links und datiert 1868.

Rückseitig der Aufkleber einer Ausstellung in Lyon. Mit Künstlernamen und Nr. 231.
Am Rahmen eine Nummer 594 und Reste eines Besitzersiegels.

Preis: € 6.800

 

Ein beeindruckendes, großformatiges Hauptwerk von Anastasi. Vergleichbares wurde seit über 20 Jahren nicht mehr am Kunstmarkt angeboten.

 

Das Gemälde stammt aus der besten Schaffensphase des Künstlers, in der er zu seiner Reife findet.
Nachdem er bereits 1843 im Salon debütiert hatte und sich an verschiedenen Ausstellungen beteiligte, war es auch ein Aufenthalt in Rom, der ihm zu einer noch tieferen Ausdruckskraft verhalf.
Mit Vorliebe gab der Künstler seinen Landschaften den stimmungsvollen atmosphärischen Reiz von Morgen- oder Abenddämmerungen. Er hielt engen Kontakt zu den Malern von Barbizon, auch wenn er selbst einen eher klassisch-romantisches Ideal verfolgte. Wiederholt hielt er sich an den Küsten von Frankreich und Belgien auf, wo Flusslandschaften und Küstenstücke entstanden.

 

Auguste Anastasi war einer der letzten großen französischen Landschafts-Romantiker. Seine Werke wurden bereits zu Lebzeiten von Museen angekauft.

Literatur: Thieme-Becker, Saur, Mireur, Harambourg: Peintres paysagistes.

Werke zum Vergleich in den Museen von Angers, Antwerpen, Besançon, Bourges, Chantilly, Compegne, Grenoble, Lille, Marseille, Mulhouse, Quimper.

 

English summary:

Impressive, large-format painting by Auguste Anastasi. He is one of the last great French romantic landscape painters. His works have been purchased by museums during his lifetime.
The painting comes from the most creative period of the artist, in which he finds to his maturity.
After he had made his debut in 1843 at the Salon and participated in various exhibitions, it was also a stay in Rome, who helped him to an even deeper expressiveness.
With fondness the artist gave his landscapes the atmospheric charm of morning or evening twilight. He remained in close contact with the painters of the Barbizon School, even though he followed a more classic-romantic ideal. Repeatedly he stayed on the coasts of France and Belgium, which caused rivers and coastal parts.

Works for comparison in the museums of Antwerp, Besancon, Bourges, Chantilly, Compegne, Grenoble, Lille, Marseille, Mulhouse, Quimper.